„So ein Reinfall!“ Theo war verärgert. Anstatt neue Absatzmärkte im Bereich Anni Hoods aufzumachen, hatte Theo erfahren, dass Anni Hood nur ein potemkinsches Dorf war, ohne Zukunft, eine Fata Morgana in grün.
„Was soll’s“, brummelte er, „ich bin nicht ohne Grund Theo, weltgrößter Theorumproduzent, Expirat und der größte Schauspieler aller Zeiten. Ich werde auch woanders lukrative Absatzmärkte finden. Außerdem habe ich eine Mission: Hunger!“
Das war richtig und Theo hatte seine Mission erfüllt. Er hatte zwar keine Pizzeria gefunden, dafür war er stolzer Eigentümer eines herrlich rot-grünen, biodynamisch wertvollen Apfels.
„Der Apfel ist zu verlockend und warum soll ich ihn mit der gefährlichen Elchgang teilen? Wenn ich den Apfel allein esse, dann wird wenigstens mein Hunger gestillt, teile ich ihn mit der Elchgang, dann wird niemand richtig satt.“
Theo nahm den Apfel, wischte ihn gewohnheitsmäßig an seiner dreckigen Hose noch schmutziger, öffnete den Mund um herzhaft hineinzubeißen, als: „Untersteh Dich mein Haus zu essen!“, aus dem Apfel tönte. Ein dicker, fetter Wurm plusterte seine Backen auf und sah recht grimmig aus.
„Bäh!“, entfuhr es Theo, „die Werbegeschenke der gestiefelten Anni haben auch lange ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten!“