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Gelegenheitslyrik

Jenny und ich auf einer WanderungJenny hat gesagt, Anni hat ihr gesagt ich soll das machen. Das ist schön, habe ich gesagt, aber warum? Wenn ich renne und laufe und nicht verschnaufe, dann habe ich doch gar keine Zeit so Gedichte zu dichten. Doch, hat Jenny geantwortet, das machst Du und ich habe davon auch schon einige auf Annis Seite veröffentlicht.

Darauf habe ich gesagt, das sei fein und nicht gemein, aber wenn ich selber Gedichte veröffentliche dann ist das was ganz anderes. Jenny hat da nur gesagt, ich schaffe das schon. Wer so sportlich und gut durchtrainiert ist wie ich, der könne seine Gedichte auch im Internet veröffentlichen.

So mache ich das jetzt. Auf eigene Verantwortung.

„Jenny, könntest Du mir vielleicht helfen? … Erstmal? Bis das ich dieses komische Internet verstehe? … Das ist gut“.

Ich laufe ja nicht nur 100 km in 2:58:01 und reime dabei, ich reite auch. Und wenn dann mein Gehirn schön durchgeschüttelt wird, dann fallen mir die schönsten Schüttelreime ein. Was mache ich dann? Beim Laufen kann ich ja schnell etwas notieren, aber beim Reiten nicht. Mist! Dann kann ich gar keine Schüttelreime in das Internet setzten. Aber wenn ich reite, dann habe ich auch keine Zeit etwas aufzuschreiben. Nein!


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